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Wie man sieht gibt es das Pukkelpop schon seit 1985. Zum ersten mal davon gehört hab ich 1995. Und dieses Jahr haben ich und zwei bezaubernde Ladies es endlich geschafft, mal hinzufahren.

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Es wurde zwar im Blog schon erwähnt, aber ich muss es nochmal sagen: Es war toll. Es war wunderbar, anstrengend und entspannt gleichzeitig.

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Die Auflagen für den Campingplatz und das Festival-Gelände waren wirklich streng. Kein Glas, keine brennbaren Flüssigkeiten oder offenes Feuer, keine Messer (die als Waffen gelten können) etc. Am Eingang wurde das Gepäck regelrecht gefilzt. Von den in meinem Rucksack versteckten Nudelsoßen, Pesto- und Nutella-Gläsern, konnte ich alleine das Pesto hineinschmuggeln. Den Rest mussten wir vor dem Eingang mal fix in Gefrierbeutel umfüllen. Zur Erheiterung der wartenden Menge. Vor allem das Nutella im Beutel sah definitiv nach etwas anderem aus...

Trotzdem kann ich den Vorsichtsmaßnahmen definitiv etwas abgewinnen. Man hätte durchaus barfuß auf dem Platz herumlaufen können. Allein der teilweise völlig verschlammte Boden (es hatte ja vorher geregnet) und die hygienischen Bedingungen nach drei Tagen ließen einen die Schuhe anbehalten.

Allerdings sei zu den hygienischen Bedingungen noch folgendes zu sagen: für Festival-Verhältnisse einfach super. Die Dixis waren immer sauber und wurden regelmäßig geleert. Außerdem gab es an jedem Dixi-Standort fließendes Wasser zum Händewaschen. Sehr spaßig waren auch die "Abrollstationen". Zwischen den Klos stand ein kleines Zelt, wo man sich die benötigte Menge Klopapier abrupfen konnte. Betreut wurde das von vier bis fünf netten Menschen, von denen sich einige auch gerne als menschliche Abroll-Halterung hergaben (ansonsten blieb mir die sonstige Funktion dieser Gruppen verborgen).

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Das Gelände lag genau gegenüber vom Campingplatz. Man musste allerdings über eine vierspurige Straße drüber. Auch das ist für den Belgier kein Problem. Es gab so etwas wie "Schülerlotsen", die immer wieder den Verkehr anhielten, um die auf den Platz oder vom Platz strömende Menge sicher über die Straße zu geleiten.

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Hmmm, wo lang denn nun? Das war teilweise nicht so einfach. Bei acht Bühnen verliert man schon mal den Überblick. Strenges Zeitmanagement und Organisation ist erforderlich, oder einfach nur Gelassenheit. Wir haben es, glaube ich, mit einer Mischung aus Allem geschafft.

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Und das Wetter: Ja, es sah vor Reisebeginn nicht ganz so gut aus. Trotzdem haben wir es gewagt und es hat sich gelohnt. Es regnete allerhöchstens fünf Minuten lang - verteilt auf drei Tage. Mittags war es sogar teilweise richtig warm. T-Shirt-Wetter. Am dritten Tag hatte man dann auch den Zwiebel-Look perfektioniert, um am Abend und in der Nacht nicht zu frieren.

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Erstes richtiges Highlight war Iggy Pop mitsamt seiner betagten Stooges. Das faltige Männlein turnte trotz seiner stolzen 60 Jahre wie ein Wirbelwind auf der Bühne herum. Mit seinen Sprüngen in die Menge brachte er die Security immer wieder an den Rand des Wahnsinns. Als er dann etwa 50 Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt hat, haben sicherlich einige gekündigt.

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Der nächste Tag begann recht früh. Jedenfalls befanden wir uns bereits gegen Mittag auf dem Festivalgelände, um die ersten Bands zu sehen. Die Gruft-Techno-Truppe "Black Strobe" war jedenfalls recht gut und verleitete meine Mitstreiterinnen zu ausdruckstanzähnlichen Bewegungen.

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Der Nachmittag wurde erleuchtet von Ex-Soundgarden-Frontmann Chris Cornell, der so lecker daherkam, dass ich ich ihn am liebsten mit nach Hause genommen hätte. Bei diesem Auftritt gab es dann auch ein paar Tropfen Regen. Es hörte aber in dem Moment auf, als Cornell die Zeilen "Black Hole Sun won't you come and wash away the rain" anstimmte.

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Auch später wollte sich noch etwas zusammenbrauen. Es zog aber einfach an uns vorbei.

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Der Abend kam und an den Baumen leuchteten Lampen, die aussahen, als würden Lichttropfen von den Ästen fallen. Traumhaft!

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Dieser Amblick muss auch für die Bands großartig gewesen sein. Denn die beleuchtete Bäume befanden sich genau gegenüber von der Hauptbühne.

Da traten am Abend die wiedererstandenen Smashing Pumpkins auf. Wobei von der ursprünglichen Besetzung nur noch Schlagzeuger Jimmy Chamberlin und Sänger Billy Corgran übrig sind.

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Und Billy ließ sich sogar zu einem Lächeln verleiten - es war sogar sowas wie ein breites Grinsen.

Da mussten wir auch lachen.

Übrigens sind wir von links nach rechts: Die güldene Stütze des Seins, die lichte posibilitative Allseitigkeit und die Doktorin der vollendeten Sanftmut. Enchanté!

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Wie schon nach dem ersten Hören, steht noch immer die Frage im Raum: "Pukkelpop" was ist das denn für ein seltsamer Name? Irgendwie putzig, aber was zum Kuckuck bedeutet er? Nun ja, wenn man des Flämischen mächtig ist oder des Googelns fähig, dann eröffnen sich zwei Möglichkeiten: 1. Es heißt "Pickel-Pop" (so extrem jung war das Publikum aber nicht) oder 2. es heißt "Umhängetaschen-, bzw. Tornister-Pop" (das scheint mir eher abwegig). Sei's drum. Selbst wenn es eine geheime, nur den Hasseltern bekannte Bedeutung geben sollte, den Namen sollte sich jeder merken.

Wo wir gerade bei sprachlichen Problemen sind... Auf dem Pukkelpop wird fast ausschließlich Flämisch/Niederländisch gesprochen (die meisten Besucher kamen offenbar auch aus Belgien oder den Niederlanden). Ein paar Informationen sind auf Französisch übersetzt (hin und wieder gibt es auch was auf Englisch), aber das meiste muss sich der geneigte Besucher durch Assoziation erschließen. Geht aber in den meisten Fällen ganz gut. Außerdem ist die Sprache wirklich nett anzuhören und anzusehen.

An den Fress-Ständen führt die babylonische Sprachverwirrung hin und wieder zu komischen Szenen. Beim Versuch das Frühstück für den kommenden Tag zu erstehen, fragte eine meiner Mitstreiterinnen nach dem Inhalt einer kleinen Alu-Schale in der Auslage. Von weitem sah ich nur wie kurz danach der Verkäufer lachend hinter der Theke zusammenbrach. Die Erklärung: die Güldene verstand Eisbein, während der Verkäufer Reiskuchen anpries. So kann's gehen. Ansonsten war die Verköstigung durchaus passabel. Zum Kochen kamen wir kaum, also versorgten wir uns auf dem Gelände. Meist ungesund und fettig. Aber so sind die belgischen Leckereien eben. Fritten (frietkot), Wafels und Poffertjes (Anmerkung: die andalusische Fritten-Soße war die beste) wurden von uns zu Hauf konsumiert. Zu erwähnen wäre noch das in homöopathischen Dosen genießbare Kirschbier.

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Die gefutterten Kalorien mussten irgendwie wieder abgearbeitet werden. Das funktionierte ab besten indem man sich ins Getümmel warf, während irgendeine Band spielte - es gab ja genügend Möglichkeiten. Auch hier zeigt sich die Entspanntheit der Belgier. Selbst in den vorderen Reihen muss niemand um sein Leben fürchten. Jeder kann machen was er will; sprich: tanzen, rumstehen, hüpfen oder mit geschlossenen Augen einfach nur genießen. Da war es für mich auch kein Problem bei Nine Inch Nails in den Bereich des vorderen Wellenbrechers zu kommen. So weit vorne fehlte zwar ein wenig die Sicht auf die Gesamtbühnenshow, trotzdem war es ein akkustisches und optisches Gänsehauterlebnis. Nach dem desaströsen Konzert vor ein paar Jahren sind Trent und ich jetzt wieder ein Herz und eine Seele (und das obwohl er Closer nicht gespielt hat).

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Nach dem großartigen NIN-Auftritt hattte ich eine Stunde lang Zeit mich auf Tool vorzubereiten. Ich hab noch kurz bei Sonic Youth vorbeigeschaut, aber da war es schon unglaublich voll und nicht allzu spannend. War auch gut so. Ich konnte mir einen bühnenshowtauglichen Paltz in der Mitte suchen und genießen. Tool haben auf die Gänsehautschicht von NIN noch eine draufgesetzt. 10.000 Daumen hoch!

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Alles in allem hab ich 24 Bands gesehen.

Apparat - Art Brut - Badly Drawn Boy - Balkan Beat Box - Battles - Beatsteaks - Black Strobe - I'm from Barcelona - Cocorosie - Chris Cornell - Dinosaur JR. - Enter Shikari - From Atumn to Ashes - Iggy and the Stooges - I'm from Barcelona - Juliette Lewis and the Licks - Kaiser Chiefs - Nine Inch Nails -Silverchair - Smashing Pumpkins - Sophia - Soulfly - The Streets - Tool

Es gibt auch noch professionelle, weniger unscharfe Fotos auf der Humo- und der Pukkelpop-Seite.

 

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